Geschichte der Limbacher Mühle

  • Erstmalige Erwähnung im Jahre 1219 in Zusammenhang mit dem Ort „Limpach“ und dem Kloster Wörschweiler.
  • Die „Dorfmühle“ war im Besitz der Kirchschaffnei in Zweibrücken und setzte in dieser Zeit mit Pachtvertrag oder Vererbungsrecht, sogenannte Temporalbeständer oder Erbbeständer als Pächter der Mühle ein.
  • Nach dem 30-jährigen Krieg hat die Müllerfamilie „Weber“ (zu der auch der Begründer der heutigen Karlsberg-Brauerei, Christian Weber, gehörte) von 1776 bis zum Jahr 1931 die Mühle, die auch die „Dorfmühle“ genannt wurde, betrieben. Aufgrund der Weltwirtschaftskrise musste die Mühle dann im Jahre 1931 verkauft werden.
  • Letzter Betreiber der „Limbacher Mühle“ war Alfred Bohn, der die Mühle zu einem florierenden Betrieb ausweitete und auch das alte Wasserrad durch eine Wasserturbine ersetzte. Bis zum Jahre 1963 wurde diese von Herrn Bohn betrieben, bevor sie aufgrund des Mühlenkartells stillgelegt wurde.
  • Im Jahre 1988 wurde die „Limbacher Mühle“ von der Gemeinde Kirkel erworben und teilweise renoviert. Heute ist in den ehemaligen Wohnräumen der Mühle im oberen Teil ein Steuerberatungsbüro angesiedelt, im unteren Teil nutzt der Mühlenverein verschiedene Räume, welche für Seminare und Kurse, aber auch für Familienfeiern in Anspruch genommen werden können.