Familienhilfe

„Kirkeler Modell“

Frühe Hilfen „Keiner fällt durchs Netz“ im Saarpfalz-Kreis und Familienhilfe in der Gemeinde KirkelKinderschutz bedeutet die partnerschaftliche Aktion im Gemeinwesen, bei dem die Eigenkräfte der Familien gestärkt werden sollen.
Ziel: Lebensbedingungen von Familien und Kindern positiv zu verändern und somit die „Schaffung einer kinderfreundlichen Kultur des Aufwachsens“ herzustellen

Präventionsansatz bei den Begrüßungsbesuchen

  • Zeitlich: möglichst früh Kontakt zu jungen Familien herzustellen, um wichtige Informations-, und bei Bedarf auch Beratungsangebote unterbreiten zu können. Es wird Kontakt zu allen Familien hergestellt.
  • Familien mit Neugeborenen und Zuzüge mit Kindern bis zu 2 Jahren 
  • Inhaltlich: in dem möglichst sämtliche relevante Aspekte einer frühen Förderung der Kinder, im Rahmen eines träger- und einrichtungsübergreifenden Netzwerkes aufgenommen und einbezogen werden.
  • Benachteiligungen abbauen und bessere Lebensbedingungen für Familien und Kinder schaffen
  • Förderung der Eltern in - durch Armut, Trennung oder andere Umstände -bedingten schwierigen Lebensverhältnissen.
  • Durch die Hausbesuche kann und wird schon beim persönlichen Kontakt Hilfe angeboten, und damit versucht, möglichst weitgehend und prophylaktisch unter Umständen möglich erscheinende Kindeswohlgefährdung zu vermeiden.
  • Andererseits beschreiben Familien ihre Situation, machen auf Missstände innerhalb der Gemeinde aufmerksam. Diese Informationen werden je nach Zuständigkeit an die Verwaltung, die Politik oder auch in die Arbeit des Lokalen Bündnis eingebracht.

Die Begrüßungsbesuche sind ein Baustein dieses Modells zur Förderung von Familien. Die Familien werden durch ein Begrüßungsschreiben mit Terminvorschlag über den Besuch informiert. Beim Begrüßungsbesuch wird den Familien der Gutschein des SP-Kreises mit dem zugehörigen Programmheft übergeben. Darüber hinaus die Broschüre „Junge Familie“, die CD des Kinderchores der Gemeinde Kirkel, ein selbstgenähtes Stofftier aus dem „Nähkästchen“ der AQUIS. Weiterhin Materialien der BzGA über das Aufwachsen, Förderung, Ernährung und Unfallvermeidung und „die erste Zeit zu dritt“, Broschüren über die Profamilia und dem Kikinet. 

Krabbelgruppe in der Dorfhalle in Limbach

Die Krabbelgruppe besteht seit Herbst 2008 jeden Donnerstag von 9.30-11.00 Uhr. Die Idee der Krabbelgruppe ist, dass Eltern und ihre Kleinkinder bereits vor dem Kindergarteneintritt Kontakt zu anderen Kindern im gleichen Alter und deren Eltern bekommen. Neben dem Aspekt, dass Kinder hier zum ersten Mal in der Gemeinschaft mit anderen Kindern Singspiele erlernen, Lieder singen und musizieren, ist auch der Kontakt unter den Eltern und natürlich auch der Kontakt von mir zu den Eltern von Bedeutung. Aktuell sind in der Gruppe 31 „Mitglieder“. Die Krabbelgruppe ist kostenfrei, die Teilnahme ist offen für jedermann. In der Regel kommen die Mütter zwischen 6-12 Monate lang. Einige aber auch fast 3 Jahre, bis das Kind in den Kindergarten geht.

Finanzielle Beihilfe für Windelentsorgungskosten

Die Höhe der Förderung beträgt insgesamt 100,00 EUR. Der Förderzeitraum erstreckt sich bis zur Vollendung des zweiten Lebensjahres und gilt für Kinder, die ab dem 01.01.2011 geboren sind und den Hauptwohnsitz in der Gemeinde Kirkel haben.
Die Anträge werden mit dem Anschreiben des „Begrüßungsbesuches bei Familien mit Neugeborenen“ der Gemeinde automatisch übersandt. Die Auszahlung erfolgt per Überweisung.

Zuständig für die Abwicklung des Projektes

Sandra Hamann
Jugendbüro der Gemeinde Kirkel
Hauptstr. 10, 66459 Kirkel
Telefon: 06841 / 809864
E-Mail:

Bündnis für Familie in Kirkel

Kirkeler Engagieren sich für mehr Familienfreundlichkeit

„Zukunft für Familie“ - Lokales Bündnis für Familie in Kirkel wurde 2005 gegründet. Auf Initiative der Gemeindeverwaltung haben in Kirkel Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kirchen, Unternehmen, Vereinen und Verbänden sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger ein lokales Bündnis für Familie gegründet. Zu den Unterzeichnern der Gründungsurkunde gehörten neben vielen Vereinen und Einzelpersonen unter anderem auch die IHK Region Saarpfalz, die Wirtschaftsförderung Saarpfalz, die Erweiterte Realschule Limbach und das Sozialamt der Gemeinde Kirkel. Unter dem Motto „Zukunft für Familie“ Konzepte zu den Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Verkehr und Wohnen, Pflege und Gesundheit, Freizeit, Kultur und Sport, Erziehung, Bildung und Betreuung sowie Familienrollen. Aktuell ist keine der Themengruppen mehr aktiv. Die Vernetzung der Bündniskoordinatoren besteht weiterhin auf der Ebene des Landkreises und es Saarlandes. Landesweite Themen sind aktuell die Auszeichnungen der Städte und Kommunen mit dem Siegel: Familienfreundliche Kommune

Mit einem saarländischen Internetauftritt wird nun die Arbeit der Bündnisse auch im digitalen Zeitalter sichtbarer und mit der landesweiten Vernetzung sollen Synergie-Effekte erzielt werden: www.lokale-bündnisse-für-familie-im-saarland.de

Weitere Informationen finden sie in unserem Flyer


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