Wandern und Erholen in Kirkel

... wo es Rittern einst gefiel!

Dunkle Täler, helle Lichtungen und bizarre Felsformationen, die sich im Laufe von mehreren Millionen Jahren im Buntsandstein gebildet haben. Der Felsenpfad beeindruckt mit seinen faszinierenden Steinformationen, mit hohen glatten oder zerklüfteten Wänden, breiten Spalten, engen Kaminen und gelb-rotbraunen Färbungen. Gewaltig mutet die mächtige Gruppe der Unglücksfelsen an, der Sage nach soll hier einmal ein Reiter abgestürzt sein. Aber auch die von den Einheimischen sogenannten "Hollerlöcher" - eine pittoreske Gruppe von Buntsandsteinfelsen - erregen die Aufmerksamkeit des Wanderers. Ein weiteres Gestein zieht den Blick des Spaziergängers am Ende des Pfades auf sich, die "Hollerkanzel". Dieser weit herausragende Fels steht gespenstisch über dem Abhang und deutlich ist zu erkennen, dass ein Teil davon abgebrochen und abgestürzt ist, auch hat man von dieser Stelle des Pfades einen hervorragenden Blick auf die nähere Kirkeler Umgebung.

Im Verlauf von mehreren Millionen Jahren haben sich im Kirkeler Wald bizarre Felsformationen des mittleren Buntsandsteines gebildet. Die obere Schicht bildet die Karlstalstufe, ein bedeutender und mächtiger Sandsteinhorizont, der seine Härte einem erhöhten Gehalt an Eisenerz verdankt.

Der geologische Lehrpfad wurde 1983 errichtet. Am Anfang des Lehrpfades finden Sie eine Übersichtskarte, die die Saarregion geologisch umfasst und die Fundorte der Steine zeigt.

Auf unserem weiteren Weg sehen wir bald auf der linken Seite das Waldklassenzimmer. Rechts geht es zum Frauenbrunnen, einer weithin bekannten Quelle.

Im Sommer wie im Winter geben sie unablässig Tropfwasser ab. Geologen sprechen von einer Schichtquelle. Besonders anziehend sind die Wasserfelsen, wenn an Frosttagen herausquellendes Wasser zu schlanken, meterlangen Eiszapfen gefriert.

Klettern unter Auflagen erlaubt
Aufgrund der Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie Artikel 2 § 7 Absatz 9 der (VO-CP) kann unter Einhaltung der folgenden Voraussetzungen der Trainingsbetrieb dieses Individualsports aufgenommen werden:
 
- Mindestabstand 1,5 m
- Ausübung allein oder in kleinen Gruppen von bis zu 5 Personen
- kontaktfreie Durchführung
- keine besondere Gefährdung von vulnerablen Personen durch die Aufnahme des Trainingsbetriebes
- keine Zuschauer

Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei einer Zuwiderhandlung um eine Ordnungswidrigkeit im Sinne des § 73 Absatz 1a Nummer 24 des Infektionsschutzgesetzes handelt.

Frank John
Bürgermeister

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