Volkskundliche Wanderung - Über Stock und Stein!

Sonntag, 13. Juli 2025 14:00 Uhr 18:00 Uhr
Treffpunk: Parkplatz am ehemaligen Hundesportheim Limbach Heimat- und Verkehrsverein Kirkel e. V.

Eine volkskundliche Wanderung durch Raum und Zeit in der Gemarkung Limbach.

  • Wann: So. 13.07.2025, 14:00 - ca. 18:00
  • Führung: Thomas Marx
  • Treffpunk: Parkplatz am ehemaligen Hundesportheim in Limbach
  • Kostenbeitrag: 5,- € pro Person. Kinder sind frei.
  • Hinweis: Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.

Anmeldung erforderlich beim Heimat- und Verkehsverein Kirkel e. V., kultur(at)kirkel.de, 06841 8098-40

Die Wanderung wird eine Themenwanderung um Flurnamen, ihre Entstehung und Bedeutung. Wir werden erfahren wie die Menschen damals mit der Natur und ihrer Umwelt leben mussten. Der tägliche Kampf um Nahrung, Überleben und Lebensbedingungen ohne elektrisches Licht und medizinische Versorgung. Was es bedeutet, völlig abhängig von Landesherr und Kirche zu sein. Die Erfahrung, dass Dorf nicht nur Heimat war, sondern ein eigner Kosmos in dem man geboren wurde und sein ganzes Leben verbrachte bis zum Tod.


Dass es fast unmöglich war, diese Heimat einfach so zu verlassen. Man kannte keine freie Wohnort-Wahl, noch konnte man aus den sozialen Strukturen einfach so ausbrechen – dazu waren die gesellschaftlichen Hürden zu hoch gesetzt.


Dieser Lebensraum (Bann, Gemarkung) konnte nicht so einfach verlassen werden, selbst nach der Abschaffung der Leibeigenschaft. Das änderte sich erst mit der Aufklärung und der Industrialisierung. In dieser Zeit verschwanden diese Grenzen. Eine andere Zeit brach an. Der Tagelöhner hatte die Chance, aus seinem sozialen Umfeld im Dorf auszubrechen. Alle diese Gründe zeigen uns, sich einmal auf das Abenteuer „Wanderung durch Raum und Zeit des Dorfes Limbach“ einzulassen.


Was jedoch nicht bedeutet, die „Gute alte Zeit“ war schön. Sie war hart und entbehrungsreich, aber sie gab jedem eine Aufgabe in der Gemeinschaft des Dorfes. Selbst die untersten sozialen Schichten hatten Teilhabe am Gemeinschaftsleben. Dass dies so war, erfahren wir auf der Wanderung am Beispiel des Flurnamens Kore, der früher „Auf dem Kothen“ hieß. Hier standen die Siechenhäuser der Aussätzigen. Diese wurden von der Dorfgemeinschaft mitgetragen und versorgt.


Sie sehen, wie spannend so eine Zeitreise durch unsere Heimat sein kann. Sie sind herzlich eingeladen, mit mir diese ca. 11 km lange Wanderung zu unternehmen.

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